Heilig-Kreuz-Horn-Bad-Meinberg

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Kirche – Heilig Kreuz Horn

 

 

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Bild von der Heilig Kreuz Kirche

 

Am Pfingsttag 1897 wurde der erste Gottesdienst im Hotel "Zur Post" gefeiert. Von 1897 bis 1907 in einem Haus in der Nähe des Bahnhofs mit Vikarswohnung und Kapellenraum (1952 von der Firma Künnemeyer aufgekauft und niedergerissen). Von 1907 bis 1927 Besuch der Gottesdienste in der neuen St. Josefs-Kapelle in Bad Meinberg oder in den Kirchen von Detmold und Sandebeck. Von 1927 bis 1934 Gottesdienste in der Kapelle des Vestischen Kinderheimes an den Externsteinen, die dem heiligen Kreuz und der Schmerzhaften Mutter geweiht war. 1934 mußte sie auf Anordnung der Nazis abgebrochen werden. Im gleichen Jahr erfolgte der Bau der jetzigen Kirche. 

Nach dem 2. Weltkrieg wuchs dann – besonders durch den Zuzug der Ostvertriebenen – die Zahl der Gemeindemitglieder. 1952 konnte ein Gemeindehaus errichtet werden. In den fünfziger und sechziger Jahren erlebte die Gemeinde im Bereich Horn eine gewisse Blütezeit – auch im Vereinsleben bis hin zu einem eigenen Kirchenchor. 1958 wurde die Kapelle hinter dem Altarraum um 16 Meter verlängert. 1958 wurde die Kapelle hinter dem Altarraum um 16 Meter verlängert zu heutigen Kirche nach Plänen des Architekten Cyrill Peukert aus Paderborn erweitert. Die Zahl der Sitzplätze wurde so von 80 auf 225 vermehrt. 

Äußerlich ist der Bruchsteincharakter der Kirche erhalten geblieben. Die Sakristei mit dem darüberliegenden Bibliotheksraum schließt sich in einem Seitenflügel westwärts an. Zwei Glocken schenkte die katholische Gemeinde Bergkamen aus Unna. Der Vorplatz und die Wege erhielten mit einem Parkplatz ebenfalls eine Neugestaltung. 

Seit 1952 besitzt die Heilig Kreuz-Kirche eine kleine Reliquie des Kreuzes Christi, die ihr von der Abtei St. Matthias in Trier geschenkt wurde. Im Zeichen des Kreuzes besteht eine Verbindung zur mittelalterlichen Jerusalem–Gedächtnis – und Wallfahrtsstätte an den Externsteinen. Bereits 1115 weihte der damalige Paderborner Bischof Heinrich von Werl-Arnsberg in der Grotte der Externsteine eine Kapelle zu Ehren des heiligen Kreuzes. Am 22. November 1958 konsekrierte Erzbischof Lorenz Jaeger die neue Heilig Kreuz Kirche. 1965 konnte ein Pfarrhaus erbaut werden, das als Wohnung für einen zweiten Gemeindeseelsorger diente. 

 

Erläuterungen zum Inneren:

 

Kirchenfenster des Kirchenschiffes

 

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 Franziskus predigt zu den Vögeln 

 

Die sechs Fenster auf der linken Seite des Kirchenschiffes zeigen folgende Gestalten des Glaubens: Franziskus, Petrus, Hedwig, Bonifatius... 

 

Altarraum

 

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Tabernakel mit Ähren- und Traubenmotiv 

 

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Tabernakel mit Ähren- und Traubenmotiv

 

Tabernakel mit ähren- und Traubenmotiv als Symbol für die eucharistischen Gaben; Taube und sieben Flammen als Sinnbild für den Heiligen Geist und die sieben Gaben Gottes.

Kirche - Christkönig Bad Meinberg

Geschichte

In der Reformation des 16. Jahrhunderts erlosch das katholische Leben in Bad Meinberg. Im Zuge der Entwicklung des Kurortes wurde während der jährlichen Badesaison für katholische Kurgäste ab 1773 im Kurhaus "Zum Stern" und ab 1785 im Kurhaus "Zur Rose" wieder Gottesdienst gehalten.

1892 gründete Josef Clarén in Bad Meinberg eine katholische Privatschule mit Internat, die spätere Hermann-Schule (Gebäude der heutigen Bad-Apotheke und des Marienheimes), die 1938 von den Nationalsozialisten zwangsweise aufgelöst wurde.

1907 wurde auf dem Vorplatz der heutigen Christkönigskirche die St. Josefs-Kapelle gebaut, die der Internatsschule und den Kurgästen diente. Die kleine Kirche umfasste 70 Plätze. 1939 war sie für die zwanzig in Bad Meinberg wohnenden katholischen Christen groß genug, heute zählt die Gemeinde Christkönig 1.200 Mitglieder, nicht eingeschlossen die Gäste während der Kursaison.

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St. Josefs Kapelle Bad Meinberg 

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Altarraum in der St Josefs Kapelle 

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Blick auf die St. Josefs Kapelle und die Christkönigskirche

 

Als Bad Meinberg in den fünfziger Jahren neu aufblühte, erwies sich die St. Josef-Kapelle als viel zu klein. Sie wurde 1956 abgerissen und durch den Bau der heutigen Christkönigskirche ersetzt, die 1953/54 nach den Plänen von Architekt Otto Weicken aus Unna errichtet wurde.

 

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Blick auf die Christkönigskirche

 

Am 30. August 1953 erfolgte die feierliche Grundsteinlegung, am 5. Dezember 1953 das Richtfest und am 26. Juni 1954 weihte Erzbischof Dr. Lorenz Jaeger die neue Kirche.

 

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Weihe der Christkönigskirche, Zeitungsausschnitt von 1954 

 

Christkönigsfest

Der Grundstein trägt die Inschrift: Christkönigskirche 1953, "Christus vincit, regnat, imperat" - "Christus Sieger, Christus König, Christus Herr in Ewigkeit". Das Christkönigsfest wurde 1925 von Papst Pius XI. eingeführt. Äußerer Anlass war die 1600 Jahr Feier des Ersten Allgemeinen Konzils von Nizäa: Das wirksamste Heilmittel gegen die zerstörenden Kräfte der Zeit ist die Anerkennung der Königsherrschaft Christi (vgl. Enzyklika "Quas primas" vom 11.12.1925). Die Bedeutung des immer wieder kehrenden Hochfestes sollte in die Herzen der Gläubigen dringen. Mit dem Christkönigssonntag schließt das Kirchenjahr. Jesus sagt bei der Gerichts- verhandlung vor Pilatus selbst von sich: "Ich bin ein König." (Joh. 18, 37) Gemeint ist ein König, der in Liebe dient.

 

Das Fest drückt heute noch aus:

  1. Der erhöhte Herr und König Jesus Christus ist Zielpunkt unserer irdischen Wanderschaft der Kirche und ihrer Glieder. Einmal werden wir in der Vollendung bei ihm wohnen und Gott schauen von Angesicht zu Angesicht.

  2. Sein Königreich der Wahrheit und des Lebens, der Heiligkeit und der Gnade, der Gerechtigkeit, der Liebe und des Friedens (vgl. Präfation vom Christkönigsfest) ist zwar nicht von dieser Welt, aber es bricht hier und jetzt schon an, wo Menschen sich von Gottes Liebe ergreifen und in den Dienst nehmen lassen.

 

Erläuterungen zum Inneren:

Altarraum

Das farbig lasierte Christkönigsrelief an der Rückwand der Apsis führte Professor Emil Sutor aus Karlsruhe 1) 1959 in Marmorbeton aus. Es zeigt Jesus Christus als den "König der Könige und den Herrn der Herren" (Offb. 19,16). Von links nach rechts sind die vier Evangelisten dargestellt: Markus (Löwe), Johannes (Adler), Lukas (Stier) und Matthäus (Mensch/Engel). Die Symbole gehen zurück auf eine Bibelstelle in der Offenbarung des Johannes (Kapitel 4, Verse 6-8): "Und in der Mitte des Thrones und rings um den Thron sind vier Wesen... Und das erste Wesen ist gleich einem Löwen, und das zweite Wesen gleich einem jungen Stier, und das dritte Wesen hat ein Angesicht wie das eines Menschen, und das vierte Wesen ist gleich einem fliegenden Adler ... jedes einzelne Wesen hat sechs Flügel...". Erst seit dem 4. Jahrhundert werden diese Wesen unter dem Einfluss des Kirchenvaters Hieronymus zunehmend als Symbole für die vier Evangelisten gesehen: 

  1. Löwe - Markusevangelium
    Für den Evangelisten Markus steht der Löwe, da dieser mit dem Täufer Johannes in der Wüste, dem Lebensraum des Löwen, beginnt. 
  2. Adler - Johannesevangelium
    Für den Evangelisten Johannes steht der Adler, weil er mit dem Prolog seines Evangeliums die Inkarnation des himmlischen Herrschers skizziert. 
  3. Stier - Lukasevangelium
    Für den Evangelisten Lukas steht der Stier, weil am Anfang seines Evangeliums das Opfer des Priesters Zacharias erzählt wird. 
  4. Mensch - Matthäusevangelium
    Für den Evangelisten Matthäus steht der Mensch, da dieser am Anfang seines Buches sehr ausführ-lich die menschliche Genealogie des Jesus von Nazareth schildert. 

 

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Christkönigsrelief 

Das Relief ist aber auch eine Darstellung des dreieinigen Gottes. Oberhalb des auferstandenen Christus befindet sich ein Auge innerhalb eines Dreiecks, von dem drei Strahlenbündel ausgehen. Es ist Zeichen für Gott-Vater, aber auch für die Trinität. Rechts daneben ist die Taube als Sinnbild für den Heiligen Geist. 

 

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Christkönigsrelief 

Der Altarraum wurde entsprechend den Richtlinien des zweiten Vatikanischen Konzils in den sechziger Jahren von den Brüdern Christoph und Michael Winkelmann aus Möhnesee-Günne gestaltet. Dabei wurden Teile aus der St. Josephs-Kapelle integriert.

Altar

Der Altar ist das Zentrum der Eucharistiefeier (Messe) und versinnbildlicht den "Tisch des Herrn", um den sich das neutestamentliche Bundesvolk zur Abendmahlsfeier versammelt. Formal angedeutet wird die Tischfunktion rechts und links durch die Teilung des Steins. 

Der Altar symbolisiert auch Christus selber als "lebensspendenden Felsen" (1 Kor 10,4). Gemäß den Bestimmungen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) wurde der Altar dem Kirchenschiff an- genähert. Damit kann (im Gegensatz zur vorkon- ziliaren liturgischen Form) der Priester eine der Gemeinde zugewandte Stellung einnehmen. Das ermöglicht eine kommunikativere Form der Teilnahme der Gläubigen an der Eucharistiefeier. 

Der Altar ist aus grau-blauen Muschelkalk aus Elt- man am Main gefertigt. Dieser wurde zusammen mit der Kirche am 26. Juni 1954 durch Erzbischof Lorenz Jaeger konsekriert. 

Ambo

Der Ambo (lateinisch für Lesepult), den die Brüder Winkelmann in Bronze ausführten, ist der Ort der Lesungen aus der Heiligen Schrift und der Predigt. Oberhalb stehen die hebräischen Worte "Sch'ma Israel". So beginnt das bedeutende Gebet und das Glaubensbekenntnis des alten Gottesvolkes: "Höre Israel! Jahwe, unser Gott, ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Kräften" (Dtn 6,4). Die vierzehn stilisierten Kreuze, die in Stegemailtechnik ausgeführt sind, weisen auf das Evangelium hin.

Tabernakel

Im Tabernakel (lateinisch "tabernaculum" = Hütte, Zelt) wird das geheiligte eucha- ristische Brot aufbewahrt. Der Ewig-Licht-Leuchter rechts an der Wand im Altarraum ist ein Hinweis auf die Gegenwart Christi in der Gestalt des Brotes. Die Tabernakeltüren sind in Bronze gestaltet und zeigen ebenfalls das Kreuzmotiv.

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Innenraum 

Kirchenfenster im Chorraum

1995 erhielt der Chorraum und das Kirchenschiff neue farbige Fenster. Die sechs figürlichen Farbfenster im Altarraum wurden von Schwester Erentrud Trost aus der Benediktinerinnenantei Varensell entworfen und von der Firma C. Bernhard aus Telgte umgesetzt.
Sie zeigen folgende Szenen: 

  1. Eva, Mutter des Lebens
    "Wenn ihr die Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse eßt, werdet ihr wie Gott sein. Ihr werdet selbst erkennen, was gut und böse ist." (Gen 3,5) 
  2. Sara mit Isaak
    Oben: Gott zu Gast bei Abraham bei den Eichen von Mamre in der Gestalt der drei Engel.
    Unten: Die zwölf Söhne Jakobs. 
  3. Die Prophetin Mirjan,
    Die Schwester von Mose und Aaron, tanzt nach dem Durchzug durch das Rote Meer und singt: "Singt dem Herrn ein Lied, denn er ist hoch und erhaben! Rosse und Wagen warf er ins Meer." (Ex 15,20) 
  4. Maria, Mutter der Kirche
    "Maria, die erhabene Tochter Zions, hilft, in Christus den Weg zum Haus des Vaters zu finden."(Enzkl. Redemtoris Mater) 
  5. Die klugen Jungfrauen
    "Wir warten auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus." (Tit 2,13) 
  6. Maria aus Magdala
    verkündet den Jüngern die Auferstehung. Deshalb wird sie auch "apostola apostolorum" genannt "Apostolin der Apostel". 

 

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Kirchenfenster im Hauptschiff 

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Kirchenfenster im Hauptschiff 

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Kirchenfenster im Hauptschiff 

Kirchenfenster im Hauptschiff

Von der Benediktinerin Erentrud Trost stammen ebenfalls die Fenster im Hauptschiff. Sie sym- bolisieren die zwölf Tore des himmlischen Jerusalem: Issachar, Sebulon, Juda, Levi, Simeon, Ruben, Dan, Gad, Ascher, Naftali, Josef, Benjamin. Die Fenster sind in Verbindung zu den zwölf Apostelikonen zu sehen, die 1991 von der Ikonenmalerin Katharina Sitnikov aus Paderborn gemalt wurden. Die farbliche Gestaltung will etwas von dem "himmlischen Licht" in den Kirchenraum bringen.

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Innenraum 

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Innenraum 

Fenster im Turmaufgang und in der Taufkapelle

Die Fenster mit figürlichen bzw. liturgischen Sym-bolen im Turmaufgang und in der Taufkapelle stammen von Schwester Hildegard Birks. Die beiden Fenster im Turmaufgang zeigen folgen-de Motive: Passionsblume, Wacholder, Ähren und Trauben, Feuer, Vögel, Fische und Pflanzen. Die beiden Fenster in der Taufkapelle zeigen Ähren, Trauben, zwei Tauben, Hand Gottes, Dreieck als Sinnbild des dreieinigen Gottes, der allgegenwärtig ist, Fische im Wassr. In allen vier Fenstern ist das Kreuz- und Kreismotiv enthalten. 

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Der Anker als Symbol für die Hoffnung 

Die Fenster in der Sakristei

Die Fenster in der Sakristei versinnbildlichen die drei göttlichen Tugenden: Glaube (Weihrauch), Hoffnung (Anker) und Liebe (Flammen). Die schlichten bleiverglasten Fenster in den Seiten-schiffen schuf 1954 auch Schwester Hildegard Birks. 

Weitere Ikonen

Darstellung des Völkerapostels Pauls und des Mandylions (Schweißtuch mit dem Antlitz Christi) 

Apostelleuchter

An den Wänden befinden sich die zwölf Weihekreuze von der Konsekration der Kirche - mit einfachen Apostelleuchtern. 

Marienkapelle

Die Schutzmantelmadonna (Höhe 1,40 m) schuf 1954 Erich Jaekel (Frankfurt am Main/ früher Glo-gau/ Schlesien) aus Lindenholz. Die Darstellung hat ihr Vorbild in der Königsteiner Madonna. Rechts unten hat der Bildhauer seine Mutter und seinen Bruder bildhaft im Schnitzwerk verewigt. In der Fi-gur der Schutzmantelmadonna spiegeln sich die Schicksale der Menschen jener Zeit. 

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Schutzmantelmadonna 

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Schutzmantelmadonna als Federzeichnung 

Fenster in der Marienkapelle

Die drei Fenster entwarf Hildegard Birks von der Schwesternschaft St. Bonifatius Heidenoldendorf. Sie zeigen folgende Darstellungen: 1. Maria begegnet Elisabeth (links). 2. Maria empfängt von ihrem Sohn den Siegeskranz. 3. Anna geleitet Maria (rechts). 

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Maria begegnet Elisabeth 

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Maria empfängt von ihrem Sohn den Siegeskranz 

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Anna geleitet Maria 

Figuren

Die St. Josefs-Figur (Höhe: 1,10 m) schnitzte 1956 Erich Jaekel aus Lindenholz mit dem Modell der 1956 abgebrochenen St. Josefs-Kapelle. Die Herz-Jesu-Figur (Höhe: 1,10 m) wurde 1957 von dem Bildhauer Ernst Mischke aus Paderborn in Lindenholz gearbeitet. Sie zeigt Jesus Christus als den guten Hirten. 

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St. Josefs-Figur 

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Jesus Christus als den guten Hirten 

Ebenfalls von Ernst Mische ist das Holzkreuz in der Sakristei, das alljährlich am Karfreitag im Mittelpunkt der Kreuzverehrung steht. Der Künstler schuf 1956 den triumphierenden Christus im romanischen Stil aus Lindenholz. Beide Figuren wurden von den Kirchenkünstlern Michael und Christoph Winkel- mann aus Möhnesee-Günne im Frühjahr 2006 restauriert, farblich lasiert und mit Wachs bearbeitet. Aus Eichenholz wurde jeweils ein passende Wandkonsole gearbeitet. 

Kreuzweg

Die vierzehn kolorierten Holzschnitte des Kreuzweges stammen noch aus der alten St. Josefs-Kapelle. 

Glocken

Im Turm der Christkönigskirche befinden sich seit 1977 drei Glocken. Sie sind in echter Glockenbronze (78% Kupfer und 22 % Zinn) gegossen und haben ein dreistimmiges Geläut (fis' - a' - h'). 

Aufschrift der kleinen Glocke:

"1977 + Ave Maria gratia plena + 1977 Christkönigskirche Bad Meinberg" 

Aufschrift der mittleren Glocke:

"1977 + Pax in regno Christi" 

Aufschrift der großen Glocke:

"1977 + Gloria patri et filio et spiritu sancto" 

Die alten Glocken der St. Josefs-Kapelle wurden 1925 von der Firma Juker & Edelbrock aus Brilon gegossen und dem Glockenmuseum der Stadt Gescher geschenkt. Die beiden Glocken hatten die Aufschrift St. Josef (33 cm hoch, 42 cm Durchmesser, 46 kg schwer) und St. Johann (29 cm hoch, 37 cm Durchmesser, 36 kg schwer) 

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Eva,die Mutter des Lebens 

Entwurf von der Benediktinerin Erentrud Trost.

 

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Kirche – St. Josef Kapelle Feldrom

 

Die St. Josefskirche in Feldrom wurde am 9. September 1906 feierlich eingeweiht, nachdem im November 1904 die staatliche Baugenehmigung erteilt und im Juni 1905 mit den Erdarbeiten begonnen worden war.

 

Seit der Umpfarrung im Jahr 1979 als Folge der vorangegangenen kommunalen Neuordnung des Stadtgebietes Horn-Bad Meinberg gehört die St. Josefs-Kapelle als dritte Gottesdienststation zusammen mit den Kirchen in Horn und Bad Meinberg. Zuvor gehörten Kapelle und Gemeindemitglieder wechselseitig zu den Pfarrgemeinden in Sandebeck (Kreis Höxter) oder Altenbeken (Kreis Paderborn).

 

Die St. Josefs-Kapelle wurde im Laufe der Zeit innen und außen mehrfach renoviert beziehungsweise ausgemalt; auch die Glocke und das Harmonium erfuhren eine Überarbeitung. Sehenswert geblieben sind über all die Jahre hinweg die kostbaren Kreuzwegbilder, der Altar, die vier Heiligenstatuen (Maria, Aloysius, Antonius, Barbara) an den beiden Seitenwänden der Kapelle und der Marienaltar (seit 1929).

 

Die Anschaffung hierfür waren ebenso wie andere Ausgaben, u.a. für Tabernakel, Ewiges Licht, Custodia und Velum, nur möglich, weil die Spendenbereitschaft der Gemeindemitglieder groß war und zudem Stiftungen von den verschiedenen Gemeinschaften mithalfen, einen würdigen Rahmen für das kirchliche Leben zu schaffen.

 

Großzügig war vor allem Dingen aber auch die Spende des Reichsgrafen Friedrich von Metternich aus Vinsebeck, der die erforderlichen Geldbeträge für das Bauland und die Bauarbeiten nebst Material aufbrachte, ohne die es – zumindest zur damaligen Zeit – keine Kapelle gegeben hätte.

 

Die St. Josefs-Kirche: ein Kleinnod im äußersten Südwesten des lippischen Kreisgebietes.

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