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Kirche – St. Josef Kapelle Feldrom

 

Die St. Josefskirche in Feldrom wurde am 9. September 1906 feierlich eingeweiht, nachdem im November 1904 die staatliche Baugenehmigung erteilt und im Juni 1905 mit den Erdarbeiten begonnen worden war.

 

Seit der Umpfarrung im Jahr 1979 als Folge der vorangegangenen kommunalen Neuordnung des Stadtgebietes Horn-Bad Meinberg gehört die St. Josefs-Kapelle als dritte Gottesdienststation zusammen mit den Kirchen in Horn und Bad Meinberg. Zuvor gehörten Kapelle und Gemeindemitglieder wechselseitig zu den Pfarrgemeinden in Sandebeck (Kreis Höxter) oder Altenbeken (Kreis Paderborn).

 

Die St. Josefs-Kapelle wurde im Laufe der Zeit innen und außen mehrfach renoviert beziehungsweise ausgemalt; auch die Glocke und das Harmonium erfuhren eine Überarbeitung. Sehenswert geblieben sind über all die Jahre hinweg die kostbaren Kreuzwegbilder, der Altar, die vier Heiligenstatuen (Maria, Aloysius, Antonius, Barbara) an den beiden Seitenwänden der Kapelle und der Marienaltar (seit 1929).

 

Die Anschaffung hierfür waren ebenso wie andere Ausgaben, u.a. für Tabernakel, Ewiges Licht, Custodia und Velum, nur möglich, weil die Spendenbereitschaft der Gemeindemitglieder groß war und zudem Stiftungen von den verschiedenen Gemeinschaften mithalfen, einen würdigen Rahmen für das kirchliche Leben zu schaffen.

 

Großzügig war vor allem Dingen aber auch die Spende des Reichsgrafen Friedrich von Metternich aus Vinsebeck, der die erforderlichen Geldbeträge für das Bauland und die Bauarbeiten nebst Material aufbrachte, ohne die es – zumindest zur damaligen Zeit – keine Kapelle gegeben hätte.

 

Die St. Josefs-Kirche: ein Kleinnod im äußersten Südwesten des lippischen Kreisgebietes.

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